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Bildergalerie

Hier stelle ich meine apparativen Untersuchungsmöglichkeiten in Bildern vor.

Ich verfüge über eine moderne Geräteausstattung mit verschiedenen Sehtestgeräten, Perimeter (Gesichtsfeldtestung), Nyktometer (Test des Dämmerungssehens), Hörtest, Lungenfunktionsmessgerät, Ruhe- und Belastungs-EKG und der Möglichkeit zur Psychometrie.
Ein intaktes Sehvermögen ist für die meisten Tätigkeiten unverzichtbar. Der häufigste Sehfehler betrifft die Sehschärfe und lässt sich meist durch eine Brille oder Kontaktlinsen korrigieren. Bei der arbeitsmedizinischen Untersuchung interessiert uns deshalb bei Brillenträgern auch, ob die Korrektur noch hinreichend ist. Bringen Sie deshalb Ihre Brille(n) mit! Weitere Qualitäten des Sehens, die untersucht werden können, sind das Farbsehen, das räumliche Sehvermögen und das Zusammenspiel beider Augen.
Das Dämmerungssehen wird mit dem Nyktometer geprüft (nicht dargestellt). Die Fähigkeit bei Dunkelheit noch hinreichend zu sehen, ist insbesondere für den Straßenverkehr wichtig.
Während der oben beschriebene Sehtest das zentrale Sehen untersucht, dient die Perimetrie zur Untersuchung des gesamten Gesichtsfeldes. Innerhalb der Kugel blinken helle Punkte auf, die erkannt werden müssen. Der Untersuchte antwortet (wie beim Hörtest) mit einem Druckschalter. Nach und nach wird so das gesamte Gesichtsfeld als Raster dargestellt. Ausfälle können auf Erkrankungen der Netzhaut oder der Sehnervenbahnen bis hin zu den für die Sehfähigkeit zuständigen Gehirnarealen hinweisen. Das Gesichtsfeld wird in der Arbeitsmedizin vor allem im Rahmen der Fahreignung überprüft.
Arbeiten im Lärm können das Gehör, speziell die Sinneszellen im Innenohr, schädigen. Gutes Hören ist darüber hinaus für manche Tätigkeiten notwendig und im Hinblick auf die Fahrsicherheit ein wichtiger Faktor. Der Gehörtest gehört deshalb zu den typischen Untersuchungen des Arbeitsmediziners. Durch unterschiedliche Kopfhörer lassen sich zudem Schallleitungs- und Schallempfindungsstörungen unterscheiden. Letztere sind z.B. eine typische Lärmfolge. Bei lärmbelasteten Personen muss bei Vorliegen einer Schallempfindungsstörung geprüft werden, ob eine Berufskrankheitenmeldung sinnvoll ist.
Gase und Stäube können vor allem bei häufigem Einatmen zu Schäden an den Atemwegen oder den Lungenbläschen führen. Bei Allergikern reichen unter Umständen schon geringste Mengen eines Allergens, um einen Luftnotfallanfall auszulösen. Eine gesunde Lunge ist darüber hinaus auch für das Tragen von Atemschutzmasken wichtig, da der Atemwegswiderstand dieser Schutzgeräte durch die Atmung überwunden werden muss. Sowohl bei Tätigkeiten, bei denen lungenbelastende Gefahrstoffe eingeatmet werden, als auch bei Atemschutzträgern gehört deshalb die Lungenfunktionsprüfung zum Untersuchungsspektrum.
Mit Hilfe der Lungenfunktionsuntersuchung lassen sich das Lungenvolumen messen und die Funktionsfähigkeit des Bronchialsystem testen. Die am weitesten verbreitete Atemwegsbelastung ist das Zigarettenrauchen!
Das EKG zeichnet die elektrische Herzaktivität auf und kann Hinweise auf krankhafte Veränderungen des Organs geben. Unter Belastung auf dem Fahrradergometer kann zusätzlich untersucht werden, ob Veränderungen der EKG - Kurve unter körperlicher Belastung auftreten. Zusätzlich lässt sich das Blutdruck- und Herzfrequenzverhalten beobachten.
Mittels Saugelektroden, die am Oberkörper angebracht werden, können zwölf verschiedene Kurven betrachtet werden.
Das Belastungs - EKG kommt in der Arbeitsmedizin typischerweise bei Untersuchungen für die Feuerwehreignung (schwerer Atemschutz und Arbeiten mit Absturzgefährdung) zum Einsatz.
Die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit, die Aufmerksamkeit, Orientierung und Aufmerksamkeitsbelastung wird mit dem Psychometer (Verfahren "Corporal Plus") gemessen. Die erreichte Leistung wird mit den Normwerten einer größeren Testgruppe verglichen, um festzustellen, ob die eigenen Werte von der "Durchschnittsbevölkerung" abweichen. Der Testablauf erinnert an ein Computerspiel: Am Bildschirm vorgegebene Aufgaben werden mit vier Knöpfen auf einer Tastatur bearbeitet. Vor jedem Testteil besteht Gelegenheit zum Üben. Die Untersuchung wird für die Beantragung und Verlängerung der Führerscheine für den Personentransport verlangt. Darüber hinaus kann im Rahmen arbeitsmedizinischer Fragestellungen auch der Einfluss von Medikamenten abgeschätzt werden.
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